Eine Idee aus den Niederlanden hat Bürgermeister Torsten Harms (CDU) aufgegriffen: Meisen sollen dem auch für den Menschen schädlichen Eichenprozessionsspinner den Garaus machen. Im Jahre 2020 ist an den Ortsstraßen mit vielen Eichenbäumen bereits zahlreiche Meisenkästen aufgehängt worden. Auch in diesem Jahr sind durch den Bauhof, unter der Leitung von Matthias Plagemann, 20 neue Nistkästen im Uetzer Weg, an der Kantallee und rund um den 4Generationen Park aufgehängt worden. Die „Hausbesetzung“ durch die Meisen kann also pünktlich zur Brutzeit beginnnen. Diese Maßnahme soll der Stärkung der Meisenpopulation dienen.

Es wird vermutet, dass durch die kleinen gefiederten Freunde die Raupe zurückgedrängt wird. „Dies hoffen wir natürlich sehr“, so Harms, „falls der Eichenprozessionsspinner dann doch nicht so schmackhaft ist, haben wir auf jeden Fall etwas für die in diesem Jahr auch durch eine Krankheit gebeutelte Meisenpopulation getan.“ Auch mit dieser Aktion beschreitet die Gemeindeverwaltung den „Wathlinger Weg“ der Nachhaltigkeit, da natürliche Feinde immer besser sind, als der Einsatz von Chemie.

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