Gemeinde Wathlingen

Altes Gebäude abgerissen / Fertigstellung Ende des Jahres geplant

Noch ist vom neuen Aldi in Wathlingen nichts zu sehen. Doch das wird sich demnächst ändern. Der Abriss des Gebäudes auf dem Grundstück an der Nienhagener Straße ist abgeschlossen. „Aktuell befinden wir uns in den vorbereitenden Tiefbauarbeiten und beginnen in Kürze mit den Rohbauarbeiten“, sagte ein Aldi-Sprecher.

Nachdem es bisher hieß, dass der Discount-Riese den neuen Markt im Oktober eröffnen könnte, wollte sich der Konzern jetzt gegenüber der CZ nicht festlegen. „Die Fertigstellung des Marktes ist für Ende dieses Jahres vorgesehen“, erklärte der Sprecher. Ein genaues Datum für die Neueröffnung gebe es nicht. Erfahrungsgemäß dauert der Bau eines Rohbaus lediglich ein paar Monate.

Der Lebensmitteldiscounter baut direkt neben seinem Konkurrenten Lidl an der Nienhagener Straße. Es handelt sich um das Grundstück, auf dem das frühere Wohnhaus von August Göttker stand, der einst das gleichnamige Bohrunternehmen aufgebaut hatte. Der Abriss ging im Frühjahr über die Bühne.

Der neue Markt in Wathlingen wird im Zuge der Modernisierung des Filialnetzes bei Aldi Nord realisiert. Er soll eine Verkaufsfläche von etwa 1050 Quadratmeter haben und damit größer als der heutige Aldi-Markt sein. Geplant sind breitere Gänge, ein größeres Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sowie ein modernes Licht- und Energiekonzept. Die vergrößerte Backwarenauslage ist künftig mit einem rückgelagerten Backraum versehen, so dass die Mitarbeiter die Regale von der Rückseite befüllen können. Im Eingangsbereich wird ein Pfandautomat aufgestellt. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage installiert werden. Im Schnitt werden in einem Markt des Discounters 1700 Produkte angeboten.

Nach Angaben der Gemeinde soll es eine gemeinsame Zufahrt für Lidl und Aldi geben. Das ist aber noch nicht endgültig beschlossen, sagte Bürgermeister Torsten Harms.

Mit dem Aldi-Neubau in Wathlingen wird innerhalb eines Jahres der zweite Markt des Discounters im Celler Landkreis neu eröffnen. Im Dezember 2020 hatte Aldi auch einen neuen Markt an der Poststraße in Winsen in Betrieb genommen. (siz)



Quellenangabe: Cellesche Zeitung vom 01.06.2021

Für unsere neu entstehende Kita „Lummerland im 4G“ suchen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit als

Kita-Leitung (m/w/d)

die Freude am Aufbau einer neuen Kita hat!

Zusätzlich suchen wir für die Erweiterung unseres Betreuungsangebots in den kommunalen Kitas der Gemeinde Wathlingen engagierte

Erzieher, Sozialpädagogische Assistenten und Kinderpfleger (m/w/d)

Eine vollständige Stellenausschreibung finden Sie im Bewerbungsportal auf der Webseite www.wathlingen.de (Aktuelles/Stellenangebote).

Wir freuen uns auf Ihre Onlinebewerbung bis zum 31. Mai 2021.

Elternräte und Gemeinde erarbeiten gerechtere Lösung: Eltern zeigen sich im Platz-Sharin solidarisch und schaffen mehr Plätze

„Als der erneute Lockdown aufgrund der hohen Inzidenzwerte im Landkreis sich abzeichnete, stieg die Zahl der Familien, die sich nach Notbetreuungsmöglichkeiten erkundigten sprunghaft an. Dabei war das zur Verfügung stehende Platzkontingent schon weitestgehend ausgeschöpft und es standen keine freien Plätze zur Verfügung“, erklärt Bürgermeister Torsten Harms zur Motivation des Platz-Sharing in den kommunalen Kindertagesstätten.

Viele Familien hätten die letzten Monate an den Rand ihrer Kräfte gebracht. Die Organisation von Homeschooling, Kinderbetreuung und Arbeit war für alle sehr kräftezehrend. Die Gründe für die Beantragung der Notbetreuung seien durchaus berechtigt gewesen und stünden im Einklang mit den Vorgaben des Kultusministeriums. Teilweise arbeiteten Eltern in den sogenannten systemrelevanten Arbeitsbereichen, die Kinder sind im Sommer schulpflichtig oder hatten einen besonderen Förderbedarf z.B. im Bereich der Sprachentwicklung.

Aus dieser Situation der knappen Plätze heraus lud Bürgermeister Torsten Harms zu einem virtuellen Treffen von Elternvertretern aus den beiden kommunalen Kitas Spatzennest und Gänseblümchen unter Beteiligung der Kita-Leitungen ein.  In diesem Treffen erörterten die Eltern mit den Vertretern der Gemeinde Möglichkeiten, wie mehr Kinder, die einen berechtigten Notbetreuungsbedarf haben, in den Genuss von Kita-Betreuung kommen könnten. Die Eltern entwickelten unterschiedliche Ideen, die zum Teil auch wieder verworfen wurden. Die Eltern einigten sich in der digitalen Konferenz auf den Vorschlag Platz-Sharing anzubieten. „Die Idee war, dass Kinder in der Regel nur noch 3 bzw. 2 Tage pro Woche in die Kita sind und dadurch mehr Kinder die Kita besuchen können“, erläuterte Anne Sklenarz die Leitung des Kita Gänseblümchen. Die Elternvertreter diskutierten das Für und Wider dieser Regelung. Im Focus stand aber auch, dass einige Eltern alle Urlaubs- und Freitage aufgebraucht haben, während andere ohne große Mühen den Urlaub und die Corona-Tage aufgespart haben.

„Alle Beteiligten war bewusst, dass diese Entscheidung für die Familien, die bisher jeden Tag die Notbetreuung nutzen konnten, eine Herausforderung ist, da man sich umstellen muss. Trotzdem waren sich die Eltern einig, dass man diesen Weg gemeinsam gehen will und sich damit solidarisch zeigen will mit den Familien, die seit Monaten ohne Kinderbetreuung zurechtkommen müssen“, erläutert Stefanie Neumann als Kindergartenleiterin die Schwierigkeiten.

Die Entscheidung der Elternvertreter und die Zusage der Gemeindeverwaltung, dass man dieses Modell umsetzen werde, führte nicht bei allen Eltern zur Zustimmung. Allerdings führt es aus Sicht der Verantwortlichen zu mehr Gerechtigkeit in der Kindertagesstätte. Die Aufsichtsbehörde in Lüneburg prüfte das Ansinnen in Wathlingen und kam auch zu dem Ergebnis, dass der Weg die Notbetreuung für mehr Familien zu ermöglichen, die einen nachgewiesenen Anspruch auf Betreuung haben, sehr lobenswert sei. „Es geht hier auch um Solidarität“, so Bürgermeister Harms, “und wenn eine alleinerziehende Krankenschwester aus dem AKH es organisiert bekommt nicht alle 5 Tage in Anspruch zu nehmen, dann ist das auch für andere durchaus zumutbar über Urlaubstage und Corona-Freitage nachzudenken.“

Nach der ersten Aufregung zeigt sich, dass die Eltern in den beiden kommunalen Kindertagesstätte solidarisch sind  und die meisten Familien in der Lage und bereit sind, sich zu arrangieren. „Dank dieses Verhaltens können wir nun vermehrt Familien in der Betreuung berücksichtigen, die bisher leer ausgegangen sind“, freuen sich Stefanie Neumann und Anne Sklenarz.

Rückfragen gern an: Stefanie Neumann 

Kommunale Kita Spatzennest
Sägemühlenstraße 38
29339 Wathlingen
Tel: 05144 – 490 353
Fax: 05144 – 490 354

Auf rund einer Corona-Erkrankung eines Kindes müssen die Kinder der Entengruppe des Kindergartens Gänseblümchen in Quarantäne. „Die Eltern werden derzeit informiert. Es besteht grundsätzlich kein Grund zur Sorge“, sagt Bürgermeister Torsten Harms, „es sind bisher keine weiteren Symptome bei anderen Kindern festgestellt worden.“

Gemeindenachrichten